RENTENANGST IN DEUTSCHLAND: 82 Prozent glauben nicht mehr an ihre Rente – und Merz macht alles noch schlimmer!

Berlin – Das Ergebnis ist alarmierend: Die Deutschen vertrauen ihrer gesetzlichen Rente kaum noch. Eine exklusive Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) unter Berufstätigen zwischen 18 und 67 Jahren zeigt: Ganze 82 Prozent der Befragten glauben nicht, dass ihre gesetzliche Rente später ausreichen wird, um ihren Lebensstandard im Alter zu sichern. Nur 11 Prozent vertrauen noch auf die staatliche Absicherung.

Besonders beunruhigend: Eine Mehrheit von 54 Prozent gibt an, sich private Altersvorsorge schlicht nicht leisten zu können. Lediglich 30 Prozent haben die finanziellen Mittel dafür. Gleichzeitig fordern 87 Prozent der Befragten, dass künftig auch Beamte in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen sollen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) sorgte zuletzt für Verwirrung: Beim Bankenverband deutete er an, die gesetzliche Rente werde künftig „allenfalls noch die Basisabsicherung” darstellen. Einen Tag später ruderte er beim Sozialflügel seiner Partei zurück und versicherte, es werde „keine Kürzungen der gesetzlichen Renten geben” – betonte aber gleichzeitig die wachsende Bedeutung privater und betrieblicher Altersvorsorge.

SoVD-Chefin Michaela Engelmeier (65, SPD) reagiert mit scharfer Kritik: Die gesetzliche Rente werde gezielt in Misskredit gebracht, obwohl sie sich gerade in Krisenzeiten als stabil erwiesen habe. Sie fordert von der Bundesregierung, keine weitere Verunsicherung zu schüren, und plädiert für den Umbau zu einer Erwerbstätigenversicherung – in die künftig alle einzahlen sollen: Beamte, Selbstständige und Abgeordnete gleichermaßen.

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