Moskau beschwört die „Bombe aus Gronau“

Der russische Auslandsgeheimdienst SVR veröffentlichte am 8. April eine dramatische Erklärung: Deutsche Forschungszentren in Karlsruhe, Dresden, Erlangen und Jülich könnten „innerhalb eines Monats“ waffenfähiges Plutonium herstellen, die Urananreicherung in Gronau angeblich sogar binnen einer Woche. Europa, so die Behörde, arbeite heimlich an einer eigenen Nuklearwaffe – angetrieben von „pathologischer Russophobie“.
Begleitet wurde der Vorwurf von grellen Schlagzeilen in kremlnahen Medien und martialischen Fernsehgrafiken, die Bundesadler und Pilzwolken kombinierten. Die Botschaft: Der Westen rüstet auf – Russland muss sich wappnen.
Wer feuert diese Propagandakanone eigentlich ab? Lassen Sie uns einen Blick auf den Absender werfen …
